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DÄDALUS 08 Vom 23.01.08 bis 27.01.08 sicherte das Österreichische Bundesheer anlässlich des Weltwirtschaftsgipfels im schweizerischen Davos verstärkt den Luftraum über Vorarlberg und Tirol. Um die Sicherheit im Nachbarstaat zu garantieren, wurde die Benutzung des österreichischen Luftraumes temporär eingeschränkt. Bei der Luftraumsicherungsoperation DÄDALUS 08 waren insgesamt 20 Flächenflugzeuge und 13 Hubschrauber im Einsatz, die bei 230 Flügen 340 Flugstunden absolvierten. Zusammen mit den mobilen Radarsensoren und den nötigen Verbindungs- und Versorgungselementen waren insgesamt ca. 700 Soldaten im Einsatz.
Die bewusste Mischung aus Jets (F5 Tiger und Saab 105), Propellermaschinen (PC7) sowie Hubschraubern (OH 58 Kiowa) ermöglichte es, auf das gesamte Einsatzspektrum von schnell bis langsam fliegenden Bedrohungen reagieren zu können.
CALL 121,5 MHZ Nach dem Abfang werden die Piloten durch Zeichen dazu aufgefordert, auf 121,5 Mhz, der internationalen Notfrequenz, weitere Anweisungen entgegenzunehmen, um sicher aus dem gesperrten Gebiet geleitet zu werden.
16 mal "Priority ALPHA" Die beträchtliche Anzahl von nicht weniger als 16 Verletzungen des Luftraumbeschränkungsgebietes stellte die Notwendigkeit des Einsatzes eindrucksvoll außer Frage.
Die Vergehen gegen die verlautbarten Einschränkungen wurden alle durch die Unachtsamkeit der handelnden Piloten (Schweizer, Deutsche und Österreicher) hervorgerufen, die mittels Sportfliegern, Motorseglern, Hubschraubern und Paragleitern in den Luftraum eindrangen. Als Konsequenz auf den unerlaubten Einflug müssen die Piloten mit einem Verwaltungsstrafverfahren durch zivile Behörden rechnen.
Positiver Nebeneffekt der Kräfte vor Ort: Auf Anforderung der Landeswarnzentrale Vorarlberg konnte ein Notfallpatient durch den Bundesheer-Notfallhubschrauber in das KH Feldkirch gebracht werden.
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