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Luftraumsicherungsoperation Am 20.10.2004 besuchte der israelische Staatspräsident Mosche Katzav Österreich. Im Zuge des Besuches stand auch eine Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen auf dem Programm. Auf dem Flug von Wien nach Mauthausen ereignete sich ein Zwischenfall, der fatal enden hätte können. Zum Schutz dieses Fluges wurde von den österreichischen Luftstreitkräften die Luftraumsicherungsoperation „Donautal“ durchgeführt. Dabei wurde ein Flugbeschränkungsgebiet (TRA = Temporary Restricted Area) in Form eines Korridors entlang des Flugweges zwischen Wien und Mauthausen eingerichtet. Ein Einflug durch zivile Luftfahrzeuge in diesen Korridor durfte nur nach Genehmigung erfolgen. Um 16:00 Uhr dringt von Norden her ein unbekanntes Sportflugzeug in das Beschränkungsgebiet ein und fliegt direkt auf den Hubschrauberverband zu, in dem sich sowohl der israelische Staatspräsident als auch der österreichische Bundespräsident befinden. Eine Vielzahl von Versuchen der zivilen Flugsicherung, den Piloten zu kontaktieren und ihn auf seine Lage aufmerksam zu machen, schlug fehl. Das Luftfahrzeug flog unbeirrt weiter auf Kollisionskurs in Richtung der zu schützenden Hubschrauber. Als Abfangjäger den Eindringling stellten und er zuerst nicht auf ihre Signale reagierte, musste man spätestens jetzt davon ausgehen, dass es sich um eine ernsthafte Bedrohung handelte (Kleinflugzeug als terroristisches Mittel voll beladen mit Sprengstoff), denn es steuerte nach wie vor auf die Präsidentenmaschinen zu. Der zweite und letzte Versuch, den Piloten zum Umkehren zu bewegen, wurde schlussendlich doch befolgt und die Abfangjäger führten das Kleinflugzeug weg vom Hubschrauberverband Richtung Osten. Hätte der Pilot weiterhin den Aufforderungen nicht Folge geleistet, wären als nächster Schritt Warnschüsse abgefeuert worden. Zurück zu den "Highlights"
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