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Warum LRÜ ?

Spricht man über die Notwendigkeit einer funktionierenden Luftraumüberwachung, führen deren Zweifler und Gegner gerne an, dass Österreich und die EU keinen Feind habe, gegen den man sich verteidigen müsse. Das ist richtig und daran wird sich hoffentlich auch in Zukunft nichts ändern.

Das Denken in „Freund“ und „Feind“ ist jedoch Schnee von gestern. Die westlichen Demokratien und somit auch Österreich und die EU werden nicht mehr von einer feindlichen Armee, sondern von Terrorismus, Proliferation (Verbreitung) von Massenvernichtungswaffen oder organisierter Kriminalität bedroht.

Die Antwort darauf liegt in der sogenannten „Umfassenden Sicherheit“, die weder eine Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit noch eine Trennung zwischen ziviler und militärischer Sicherheit mehr vorsieht.

Dabei ist die Luftraumüberwachung ein wesentlicher und unersetzbarer Teil des Gesamtkonzeptes, denn sie allein verfügt über entsprechende Einsatzmittel (Abfangjäger, Primär-Radaranlagen etc.), um die luftpolizeiliche Aufgabe überhaupt wahrnehmen zu können.


Konkrete Beispiele:

 

Luftraumsicherung bei Großveranstaltungen
zur Abwehr von Terroranschlägen aus der Luft      
papst
Fliegerische Kontaktaufnahme mit Luftfahrzeugen,
die keinen Funkkontakt zur zivilen Flugsicherung
aufgenommen haben. Klärung der Situation in der Luft  
norac
Erhalt und Wiederherstellung der Souveränität Österreichs 
f117

Daten und Fakten:

Mehr als 60 bewaffnete Einsatzflüge pro Jahr